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Das Coronavirus beeinträchtigt nun auch das Heimat- und Kinderfest Weißenau.  Auf Grund der vorgegebenen Auflagen der Landesregierung Baden-Württemberg dürfen im Sommer die sogenannten Großveranstaltungen wegen der Gefahr der Weiterverbreitung  des Coronavirus nicht stattfinden. Der Vorsitzende der Heimat- und Kinderfestkommission Weißenau Wolfram Miller hat nun schweren Herzens das beliebte Fest, das von 10.- 12. Juli hätte stattfinden sollen, abgesagt. Für ihn kommt zudem eine Verschiebung in den Herbst nicht in Frage. Dabei waren die Vorbereitungen für das Heimat- und Kinderfest weit vorangeschritten. Sowohl alle Musikgruppen und Gespanne waren organisiert, neue Wagenmotive für den Festumzug vorbereitet, ebenso wurden neue Kostüme genäht und natürlich wurde schon die Bewirtung fest vereinbart.  Aber Wolfram Miller und seine zahlreichen Mitstreiter hoffen, dass trotz der diesjährigen Absage „alle Kräfte am Ball bleiben, damit wir im kommenden Jahr 2021 wieder ein phänomenales Fest erleben dürfen!“  Schon ist für Herbst  geplant, dass dann die Vorbereitungen für das nächste Heimatfest bei einer Versammlung der Heimat- und Kinderfestkommission neu gestartet werden.  

Bilder wie dieses von den Schülertrommlern, hier beim letztjährigen Heimat- und Kinderfest in Weißenau, wird es 2020 nicht geben. Foto: B. Bergemann

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gäste, Mitglieder, Helfer und Freunde,

auf Grund der vorgegebenen Auflagen der Landesregierung Baden-Württemberg in Bezug auf die sogenannten „Großveranstaltungen“ betreffs der Weiterverbreitung des Coronavirus müssen wir unser Heimat- und Kinderfest 2020 vom 10.-12. Juli 2020 schweren Herzens leider absagen.

Eine angedachte Verlegung auf den Herbst wollen wir nicht verfolgen.

Jetzt hoffe ich einfach, dass alle Kräfte „am Ball“ bleiben, dass wir im kommenden Jahr 2021 ein phänominales Fest erleben dürfen.

Es tut uns allen in der Seele weh.

Im Namen der gesamten Vorstandschaft

Wolfram Miller

Auch 2020 möchte es Wolfram Miller,  Vorsitzender der Heimat und Kinderfestkommission in Weißenau,   wieder so „richtig krachenlassen“. Dazu hat er die volle Unterstützung seiner Ressort-Verantwortlichen, die sich wieder sehr kreativ für das kommende Heimat- und  Kinderfest einsetzen wollen, das von 10. bis 12. Juli stattfinden wird. Und so warteten die Verantwortlichen bei der Jahreshauptversammlung mit so manchen Neuerungen auf.  Die Schwäbische Eisenbahn wird wieder den Festzug bereichern, allerdings kommt das Zügle dieses Mal aus Oberzell. Ein Schwerpunkt der Ausgaben liegt dieses Jahr auf der Erneuerung von Kostümen im Festzug. Rainer Ade, Verantwortlicher für den Festzug, kündigt an, dass die KJG Weißenau einen Wagen anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Jugendgruppe gestalten wird. Neu zudem ein Wagen mit dem Motto „Gartenzwerge im Klostergarten“. Weiterhin konnte er die Foetibus-Ritter aus Füssen gewinnen, die auch eine Schaukampfaufführung machen werden. Das Fußballturnier, das letztes Jahr nicht stattgefunden hat, erfährt eine Neuauflage. Erstmals wird es vom Sportverein Weißenau organisiert.  Klaus Maier, zuständig für die Festbewirtung, berichtet, dass wieder 13 Vereine und Gruppen bei der Festbewirtung mitwirken werden. Zudem ist erstmals ein Weizenzelt geplant und die Verpflegungsstände werden besonders am Sonntag ausgedehnt. Cornelia Hömberger, Verantwortliche für die Geschenke der Kinder und die Springgaben, freut sich dass sie dieses Jahr wieder über 450 Kinder beschenken darf. Eingekauft wird nur beim örtlichen Einzelhandel.  Auch das Festplakat und die Einladungen werden laut Wolfram Miller eine neue Gestaltung erfahren. Erfreuliches ergab auch der Kassenbericht. Trotz Regenwetter am Sonntagnachmittag beim vergangenen Fest konnte ein Überschuss erzielt werden. So wurden der Kassenwart und die Vorstandsschaft einstimmig entlastet.  Auch Ortsvorsteher Thomas Faigle, der Schirmherr des Festes ist, sagte für 2020 den Zuschuss der Ortschaft Eschach zu. Ein großes Lob zollte er allen Mitwirkenden für das wunderbare und fröhliche Heimatfest, das er letztes Jahr erstmals erleben durfte. Und Vorsitzender Wolfram Miller betonte, dass dies alles nur durch eine tolle Teamleistung möglich ist.